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Wir kochen nach Lafer - Folge 1

Geschrieben von Volker Geyer am

Malerische Wohnideen - Kochen nach Lafer

Vor einigen Tagen hat uns ein Kundenehepaar aus Darmstadt ein Kochbuch-Tipp gegeben: Der große Lafer – die Kunst der einfachen Küche. Mmmh, Kochbuch-Tipp …

Kochbücher gibt’s wie Sand am Meer. Aaah, von Johann Lafer … aber … wahrscheinlich exotisch, umständlich, teuer. Unsere Kundin, Frau L., sagte, sie liebe die Lafer-Pizza so sehr, dass sie sie Zuhause am liebsten jeden Tag auf den Tisch bringen würde. Lafer-Pizza?...

Davon hatten wir noch nie gehört. Schließlich wurden wir neugierig auf „die Kunst, der einfachen Küche“ von Johann Lafer. Das Buch wurde gekauft, es kostete 39 €. Zuhause angekommen, haben uns zunächst die schönen und farbigen Bilder motiviert, näher auf die Inhalte einzugehen.

Wer jetzt Gerichte mit ausländischen, unbekannten Namen, ellenlangen Kochzeiten, unendlich langen Einkaufszeiten und exotischen Zutaten erwartet, den muss ich enttäuschen. Im Inhaltsverzeichnis fanden wir vertraute Begriffe wie z. B. Bratkartoffeln, Frikadellen, Suppen, Geschnetzeltes, Gratin, Klöße, Kartoffelsalat, Pizza, Rotkohl, Schnitzel, Strudel und Vieles andere mehr.

2 Tage nach dem Buchkauf beschlossen wir, am Abend nach Lafer zu kochen. Jedenfalls unser Vorhaben klang schon mal nach etwas Besonderem. Es war Montag. Als Gericht haben wir uns Kartoffel-Zucchini-Gratin ausgesucht (Buchseite 159-162). Die Zutaten: 2 Knoblauchzehen, 50 g Butter, 600 g vorwiegend fest kochende Kartoffeln, 200 ml Milch, 200 ml Sahne, Salz, Pfeffer aus der Mühle, Muskatnuss, 50 g Emmentaler.

Hier wird der Meisterkoch zum Dachdecker: „Alle Ziegel müssen sitzen“, schreibt Lafer. „Nur wer die Kartoffelscheiben sauber fächert, hat sein Fach gelernt.“ Am im Kochbuch abgebildeten Foto sieht man genau, was Herr Lafer damit meint (siehe kleines Bild oben). Nun gut, an dieser Stelle merkten wir, dass weder ein Meisterkoch, noch ein Dachdecker bei uns am Herd stand. Sondern ein Malermeister und eine Architektin :-)

Was optisch aus unserem, vom Aufwand her sehr überschaubaren, Kochabend geworden ist, sehen Sie auf dem Bild oben. Dazu tranken wir einen italienischen Rotwein Primitivo. Geschmacklich war alles tatsächlich ein himmlischer Genuss, total anders als sonst.

Eben nach Art eines Meisterkochs. Nachahmenswert, wie wir finden. Demnächst gibt es bei uns bestimmt bald wieder einen Kochabend nach Lafer-Art. Wir lassen Sie wieder daran teilhaben, wenn Sie möchten.

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