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„Malerische Wohnideen“ als Titel-Story im Sto-Kundenmagazin

Geschrieben von Volker Geyer am

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(Ausschnitt StoProfi-Info)

Vielen Dank für das Interesse

Sehr gerne bin ich der Interviewanfrage des „StoProfi-Info“ Kundenmagazins nachgekommen, nachdem wir mit dem Sto-Fotografen Martin Duckek und unserem Sto-Außendienstbetreuer Lukas Berbig in unserem Showroom in Wiesbaden vor den umfangreichen Kalkoberflächen eine kurzweilige Fotosession hinter uns gebracht haben. Folgender Artikel ist dabei herausgekomen:

(Beginn des Artikels in der StoProfi-Info)

Volker Geyer aus Wiesbaden hat sich mit seiner Marke „Malerische Wohnideen“ auf das Thema Oberflächengestaltung spezialisiert. Kalkmaterialien nehmen dabei eine Schlüsselrolle ein. Seine Ideen trägt er mit einem Partnersystem für gestaltungsorientierte Malerbetriebe und mit bundesweiten Marketingtreffs erfolgreich in die Branche. Wir sprachen mit Volker Geyer über die StoSignature Interior Collection #01, Experimente und Inspiration sowie den Umbau seines Unternehmens.

Herr Geyer, welchen Anteil hat das Thema Oberfläche am Umsatz Ihres Unternehmens?

Einhundert Prozent! Wir machen nichts anderes als Oberflächengestaltungen. Das ist das Ergebnis einer klaren Spezialisierungsstrategie, die wir 2005 gezielt eingeleitet haben.

Wie beraten Sie Ihre Kunden, vor Ort oder im Showroom?

Bis vor einigen Wochen hatten wir gar keinen realen, sondern nur einen virtuellen Showroom im Internet. Über den haben wir aber bis zu einem Viertel unseres Umsatzes generiert, sozusagen vom Schreibtisch aus, ohne vorher beim Kunden vor Ort gewesen zu sein.

Das ist erstaunlich. Sind Sie dann vor Ort gefahren?

Nein, nur selten. Die Kunden haben uns ein Foto samt Maßangaben geschickt, das war unsere Angebotsgrundlage. Das hat sehr gut funktioniert, denn meist handelte es sich um einzelne Akzentwände oder Bäder, die eine fugenlose Wandgestaltung erhalten sollten. In beiden Bereichen haben wir so große Erfahrungen, dass wir den Aufwand sehr exakt einschätzen können.

Braucht es da überhaupt noch einen echten Showroom?

Der hat einen großen Vorteil, denn die Kunden kommen hierher, um sich eine bestimmte Technik anzuschauen, sie zu fühlen und zu sehen, ob sie funktioniert. So beweisen wir hier, dass fugenlose Böden kein Problem sind, mit einer Musterplatte geht das nicht. Und wenn sie dann hier sind, fällt ihr Blick unweigerlich auf die anderen Flächen im Raum. Das wirkt dann wie eine Inspirationsmaschine, über die wir dann zusätzliche Leistungen verkaufen können. Hier sind Kunden einfach offener für neue Ideen.

Handelt es sich dabei ausschließlich um Privatkunden?

Ja, wir bedienen zu einhundert Prozent private Auftraggeber.

Quer durch die Republik?

Nein, wir bleiben hier im Raum um Wiesbaden und Frankfurt. Für die überregionale Kundschaft, inklusive Schweiz, Österreich und Luxemburg haben wir Malerbetriebe, die unserem Partner-System angehören und in ihrem Gebiet aktiv sind.

Wir relevant ist der Input der Industrie für Sie – Stichwort StoSignature Interior Collection?

Wir haben uns vor etwa einem Jahr entschlossen, für unsere kalkbasierten Oberflächen ausschließlich Sto-Materialien zu benutzen. Interessanterweise kommt Sto ja ganz ursprünglich aus der Kalk-Herstellung. Nun, mein Sohn Florian, der Maler und Bühnenmaler ist, hat mit den Kalkmaterialien experimentiert und tolle Oberflächen gezaubert. Da war für uns die Sache klar. Die StoSignature Interior Collection nutzen wir natürlich auch intensiv, wir haben einige Oberflächen daraus übernommen und leicht abgewandelt. Aber vor allem dient sie als Inspirationsquelle. So sehen wir, was möglich ist und experimentieren dann weiter. Wir schauen, was noch machbar ist und kommen immer wieder zu spannenden Ergebnissen.

Lassen die Sto-Produkte genügend Raum für solche Experimente?

Ja, natürlich. Weil wir uns von den strikten Vorgaben der Merkblätter ein gutes Stück frei machen, können wir ganz anders vorgehen. Wir sind sozusagen ein Oberflächenlabor. Und wir stehen in engem Kontakt zu den Sto-Experten, da fließen die Anregungen in beide Richtungen.

Und wie stellen sich Ihre Mitarbeiter auf die Experimente ein?

Also, wir haben vier Gesellen, die alle irgendwie gestaltungsverrückt sind. Das heißt, die Ideen verbreiten sich im Team automatisch, genauso die Umsetzungstipps. Außerdem investieren wir regelmäßig in technische Schulungen von Herstellern.

Wohin geht aus Ihrer Sicht der Oberflächentrend in den nächsten Jahren?

Ganz klar, der Wunsch nach individuellen Gestaltungen bleibt, wird eher noch bedeutsamer. Auch die Akzentwand ist weiterhin ein zentrales Thema. Vermutlich wird die farbenfroher, wir gehen da in Richtung türkisgrün, haben auch schon goldglänzende Flächen realisiert. Bleiben wird dennoch die Sichtbeton-Technik.

Sie sprachen vorhin von der Transformation Ihres Unternehmens. Viele Kollegen zögern mit der Spezialisierung, obwohl sie die Kompetenz hätten.

Wissen Sie, das ist ein Prozess. Wichtig ist, dass man das, was man nicht mehr machen möchte, also bestimmte Leistungen, einfach loslässt. Erst nach dieser klaren Entscheidung öffnet sich ein neuer Kanal. Wesentlich ist, sich darauf zu konzentrieren, wo die eigene Leidenschaft liegt.

(Ende des Artikels in der StoProfi-Info)

Zusammenarbeit

An dieser Stelle ganz herzlichen Dank für die Zusammenarbeit mit Sto, insbesondere an Sto-Marketingleiter Rolf Wohllaib, an Produktmanager Andreas Oberle, an die StoProfi-Info Redaktion um Armin Scharf und an unseren Sto-Außendienstbetreuer Lukas Berbig.

Partnerbetriebe

Übrigens: Kalkputze und andere schöne Wandoberflächen können unsere Gestaltungsmaler-Partnerbertiebe aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und Schweiz ebenso gut, wie wir.

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