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Simon Dörr, ein cooler Typ unser neuer Azubi! Wir haben einen ganzen Tag miteinander verbracht.

Geschrieben von Volker Geyer am

Erster Ausbildungstag

Maler und Lackiererausbildung

erster Ausbildungstag
Bildherkunft: Simon Dörr

Der erste Eindruck

Ein paar Tage vor Ausbildungsbeginn rief mich Simon noch mal an und fragte mich, wie kurz er denn seine Haare an der Seite schneiden lassen dürfe, wegen der Kunden und des ersten Eindrucks und so. Er sagte, er hätte sich die Haare bisher immer auf 2mm an der Seite schneiden lassen. „Simon, mach‘ Dir keine Sorgen. Schneide Dir Deine Haare so, wie sie Dir gefallen.“ So wie ich ihn kennen gelernt habe war ich mir sicher, er hinterlässt bei unseren Kunden sowieso einen positiven Eindruck, egal wieviel Millimeter die Haarlänge an seiner Kopfseite auch immer betragen möge.

Nun kommt Simon am ersten Tag seiner Ausbildung zu mir und sagt „Herr Geyer, ich habe meine Haare an der Seite lieber 6mm stehen lassen. Ich denke, dass wird den Kunden viel besser gefallen.“

Seinen ersten Ausbildungstag zum Beruf des Maler und Lackierers bei uns habe ich mir komplett Zeit genommen, um Simon alles zu zeigen, um ihn einzuschwingen auf das, was ihn bei uns genau erwartet. Um Punkt 10 Uhr habe ich ihn -nach 65 Km Anfahrt- Zuhause abgeholt und wir sind 30 Km weiter nach Büdingen in unser kleines Lager gefahren.

Lager Malerbetrieb

Lager im Malerbetrieb

Firmenrundgang

Dort habe ich ihm alles gezeigt und ihm die groben Abläufe erklärt. Unser Lager wird von unseren Mitarbeitern nicht oft angefahren, vielleicht 1-2 x in der Woche. Mir war es wichtig, dass Simon an diesem Tag alle betrieblichen Örtlichkeiten kennen lernt.

Danach hat Simon seinen jetzigen Kollegen Dajan kennen gelernt, wir sind nämlich zu ihm gefahren und haben Simons Werkzeugausrüstung in das entsprechende Firmenfahrzeug geladen. Alle anderen Kollegen hatten in dieser Woche noch Urlaub, erst in der kommenden Woche läuft der Firmenmotor wieder mit Vollgas.

Gut für Simon, denn wir hatten ausreichend Zeit für unsere weitere Tour. Unser nächstes Ziel: Malereinkauf Wiesbaden (MEG) – unser Hauptlieferant für Werkzeuge und Standardmaterialen. Wieder 70 Km Autofahrt und ausreichend Zeit, sich zu unterhalten und weiter kennen zu lernen.

Simon staunte nicht schlecht was es alles gibt, als ich mit ihm die beiden MEG-Etagen durchgegangen bin. Werkzeuge, Maschinen, Farbmischanlagen, Tapeten, Farben, Putze … und etwas Einzigartiges: eine riesige schwarze Designbox von CAPAROL in der Größe eines Zimmers mit vielen tausend Möglichkeiten, Decke, Wände und Boden mit den unterschiedlichsten Materialien und Farben per Knopfdruck digital zu gestalten – und man steht mittendrin. Das war sogar für mich wieder sehr eindrucksvoll, zu sehen. Zugleich haben Simon und ich die Gelegenheit genutzt, dort Simon’s erste Malerhose einzukaufen.

Danach erst mal eine Stärkung!

Zwischenstop MC ...

erster Ausbildungstag

Den Abschluss des ersten Ausbildungstages von Simon Dörr verbrachten wir in unserem Büro in Wiesbaden. Simon staunte nicht schlecht, als ich ihm unsere ganz besonderen Gestaltungsmöglichkeiten zeigte: Tapeten für Hausfassaden, Betonspachtelung für Duschen und Fußböden, Gestaltungskonzepte für ganze Wohnungen, Marmorputze, goldene Tapeten, Stucklichtleisten und mehr.

Dass wir im Internet aktiv sind, hat Simon schon vorher mitbekommen. Unsere Webseite und die dortigen Beiträge kannte er gut, damit hat er sich immer mal wieder beschäftigt, sagt er. Auch die Videos in unserem Youtube-Kanal hat Simon schon gesehen, unsere Facebook-Fanseite kannte er auch. „Interessiert Dich, was wir sonst noch so alles im Internet machen?“

im Chefbüro

erster Ausbildungstag

Abschluss im Internet

So kam es, dass wir die letzte Stunde des ersten Ausbildungstages von Simon mit Internet-Marketing beschäftigt haben und Simon hat mitbekommen, was meine Aufgaben im Unternehmen sind und wie komplex es ist, passende Kunden und interessante Aufträge ins Unternehmen zu bekommen.

Fazit: Der erste Tag von Simon war für mich mindestens genauso interessant, wie für Simon. Ich habe nämlich versucht, alles mal mit den Augen von Simon zu sehen und mit den Ohren von Simon zu hören. Dabei sind mir interessante Sichtweisen begegnet. Auch ich habe an diesem Tag wieder dazu gelernt.

Jetzt Simon noch zum Bahnhof bringen, um 15.11 Uhr geht sein zurück nach Nidderau, wo er Zuhause ist. Am Automat ein Bahnticket ziehen und dann schnell zu Gleis 2. Puuhh, das war knapp, aber Simon sitzt im richtigen Zug.

Schön, dass Simon und wir zusammen gefunden haben. Seine Kollegen und vor allem auch unsere Kunden können sich freuen.

Simon Dörr, ein cooler Typ!

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