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Arbeiten im Urlaub? Ich schon, mit diesem morgendlichen Blick aus dem Fenster!

Geschrieben von Volker Geyer am

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I love it!

Niemand fährt in den Urlaub, um zu arbeiten. Ich schon! Jedenfalls in diesen 3 ½ Wochen Barcelona. Allerdings tagesgeschäftliche Dinge nahm ich mir dort nicht vor, sondern ich beschäftigte mich einige Stunden am Tag mit Dingen, für die ich im geschäftlichen Alltag nicht sonderlich viel Zeit und Konzentration aufwenden kann, die mir aber sehr wichtig sind. Nämlich die persönliche und geschäftliche Zukunft zu denken und zu planen. Das funktioniert bei mir in einer ungewohnten Umgebung immer ganz besonders gut, dann fühle ich mich sozusagen in Klausur. Zum Glück unterstützt Heike mich dabei, sonst ginge das natürlich nicht und ohne meine erstklassigen Mitarbeiter Zuhause im Betrieb ginge das in 1.500 Km Entfernung ganz sicher auch nicht.

Jeden Morgen um 6.30 Uhr: rrrrring -  klingelte der Wecker. Meine ersten Tagesaktivitäten waren: Wecker ausschalten, Rechner anschalten und schon mal die Laufsachen anziehen. Während der Rechner hochfuhr, musste ich mir erst mal einen Kaffee kochen. So springt mein Motor morgens immer recht zügig an. Und los ging es mit der Grundlagendenkarbeit für die Zukunft.

Mein bescheidenes "Büro"

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Halbtags-Klausur

Ich habe mir diese täglichen Klausurstunden auferlegt, weil mir das abgelaufene Jahr 2015 dermaßen viele positive unternehmerische Ereignisse und Entwicklungen beschert hat, das hat mich kribbelig gemacht. Ich musste wissen, mit welchen Projekten und Aktivitäten bin ich auf dem richtigen Weg, worin findet sich meine größte Leidenschaft? Wo steckt weiteres Potential, welches Potential ist das und vor allem wie viel nach oben ist noch möglich? Welche Rolle möchte ich selbst dabei einnehmen? In welcher Liga will ich künftig spielen und in welcher Liga soll die Marke „Malerische Wohnideen“ spielen? Viele Grundsatzfragen, auf die ich Antworten und auch erste Strategien finden wollte und auch gefunden habe.

Meine Ergebnisse will ich an dieser Stelle natürlich nicht preisgeben. Aber ich habe im Laufe dieser Tage wieder einiges gelernt über mich und erfahren über den weiteren Weg, den ich gehen möchte. Welchen Expertenstatus möchte ich wie ausbauen und vor allem auch: mit wem. Selbst für mich haben sich dabei überraschende Entscheidungen ergeben.

Aus meinem „Büro“ blickend, bot sich mir zwischenzeitlich nahezu jeden Morgen ein herrliches Lichtschauspiel, das ich im Titelbild dieses Beitrages festgehalten habe. Meist gegen 9 Uhr habe ich eine Pause eingelegt, die Laufschuhe angezogen und ich bin raus zur Strandpromenade, dem Passeig de Maritim, meiner wunderbaren, täglichen Laufstrecke.

Meine tägliche Laufstrecke

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Bildausschnit Google-Maps

Eine Stunde Bewegung, 8 Kilometer Laufen jeden Morgen. Und das mit Meerblick und meist im Sonnenschein. Das hält fit und macht den Kopf frei für neue, kreative Gedanken und Ideen. Herrlich und unbezahlbar, ich liebe das!

Barcelona genießen

Was mein konzentriertes Arbeiten betraf, war jeden Tag gegen 13 Uhr „Feierabend“. Heike war bereits in der Stadt und wir trafen uns irgendwo zum Lunch, oder wir gingen an den Strand oder sonstwohin, die Seele baumeln lassen, die Sonne genießen und unsere Gedanken auszutauschen. Auch im Winter findet das Leben in Barcelona viel im Freien statt. Die zahlreichen Außenplätze der Restaurants und Cafés waren bis in die späten Abendstunden mit Gute-Laune-Menschen besetzt. La vida es bella!

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Arbeit?

Ich weiß, viele Menschen in Deutschland sehen Arbeit als Arbeit und im Urlaub muss man sich davon erholen. Das war bei mir früher ganz genau so. Mittlerweile habe ich ein ganz anderes Verständnis von Arbeit, als noch vor einigen Jahren. Leben, Genießen und Arbeiten sind bei mir zusammen geschmolzen. Unabhängig welcher Tag gerade ist, welche Uhrzeit oder Jahreszeit. Ich beschäftige mich nur noch mit Dingen, die mir Spaß machen, mit Menschen, die mir gut tun und mit Projekten, die mich beflügeln. Meine Zeit kann ich mir zudem auch noch selbst einteilen. In diesen Dingen bin ich mittlerweile ziemlich anspruchsvoll und konsequent. Ich weiß, das liest sich für den einen oder anderen vielleicht wie ein Märchen, aber genau so ist es heute bei mir. Auch nicht zuletzt deshalb, weil ich mich immer wieder zurückziehe, meine Aktivitäten überdenke und feinjustiere. Wie eben in diesem denkaktiven Urlaub.

Genau so liebe ich das Leben!

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